[Video] Nachgefragt: Was ist E-Mail Marketing?

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E-Mail-Marketing ist eine Unterdisziplin des Online-Marketings und bezeichnet den Versand von Informationen und Angeboten per Email an eine Gruppe von Empfängern, zum Beispiel Interessenten und Kunden. Insofern ist es das Äquivalent zum klassischen Direktmarketing – also dem Versand von Werbeinformationen per Post. Der Versand von E-Mails stellt hierbei im Vergleich zum Brief eine schnellere und günstigere Alternative dar. Sage Experte Ralf Preusser gibt in unserer Serie Nachgefragt sechs wertvolle Tipps, wie man seine Kunden und Interessenten mit E-Mail-Marketing besser erreicht.


Im Vergleich zum Postversand sind beim elektronischen Verstand von Informationen die folgenden Punkte zusätzlich zu beachten.

1. Kein Versand über die Firmen-Email-Adressen
Vermeiden Sie den regelmäßigen Versand einer großen Anzahl an Emails über unternehmenseigene Email-Adressen. Dies kann dazu führen, dass die Absenderadresse schlimmstenfalls sogar die komplette Firmen-Domain auf einer sogenannten Blacklist landet – also als Spam identifiziert wird. In diesem Fall werden auch wichtige Emails gefiltert und nicht mehr bei Ihren Geschäftspartnern ankommen. Durch die Nutzung spezialisierter E-Mail-Marketing-Dienste vermeiden Sie, dass Ihre E-Mail-Adressen „geblacklistet“- also gesperrt – werden und haben darüber hinaus die weiteren Vorteile.

Responsive Design Email Monks

Mehr als die Hälfte der Emails wird auf Tablets oder Smartphones gelesen. Ihr Newsletter sollte daher ein Responsives Design haben. Quelle: Email Monks

2. Einheitliches und geräteunabhängiges E-Mail Design
Emails werden heute auf einer Vielzahl unterschiedlicher Endgeräte abgerufen. Nach einer neuen Infographik von Email Monks wird inzwischen mehr als die Hälfe der Emails auf Smartphones oder Tablet-Computern gelesen. Insofern ist es wichtig, den Inhalt so aufzubereiten, dass er auf allen Geräten gut lesbar ist. Das ist mit Standardwerkzeugen wie Outlook nicht ohne weiteres möglich.

3. Nutzung von Vorlagen
Durch die Nutzung von Vorlagen erreicht man ein einheitliches, dem Unternehmensdesign angepasstes Aussehen der E-Mail-Kommunikation. Die Vorlagen sollten sich einfach und möglichst ohne HTML Kenntnisse erstellen und anpassen lassen, bei Bedarf aber auch von Dritten, z.B. Agenturen erstellt werden können. Durch die Nutzung von Vorlagen reduziert sich die Erstellung von E-Mail-Kampagnen oder Newslettern auf das einfache Hinzufügen des Inhalts aus Texten, Bildern, Videos oder Links.


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Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne – 069/50007-6300.


4. Einholen der Einverständniserklärung

Ralf Preusser ist Senior Marketing Manager Strategie bei Sage. Quelle: Sage

Ralf Preusser ist Senior Marketing Manager Strategie bei Sage. Quelle: Sage

Wie bei Anrufen oder dem Postversand ist es auch im E-Mail-Marketing erforderlich, vor dem Versand von E-Mails das Einverständnis der Empfänger einzuholen und dieses zu dokumentieren. Idealerweise werden diese Informationen in einem CRM System hinterlegt, so dass jederzeit nachvollziehbar ist, wann und wie dieses Einverständnis erteilt wurde.

5. Aussagekräftige Betreffzeilen
Die Betreffzeile ist der erste Eindruck, der mit der E-Mail erzielt wird. Insofern ist es essenziell mit dieser in wenigen Sekunden die Aufmerksamkeit der Empfänger zu wecken. Dies lässt sich zum Beispiel dadurch erreichen, dass die Empfänger emotional und persönlich angesprochen werden, deren Neugier geweckt wird oder auch besonders kurze oder extra lange Betreffzeilen genutzt werden. Bei einer größeren Menge an Empfängern kann es sich sogar anbieten, zunächst einmal einen kleinen Teil der Empfänger mit 2 verschiedenen Betreffzeilen anzuschreiben und so die erfolgreichere zu ermitteln, die dann für den Großteil der Empfänger verwendet wird.

6. Nachverfolgung der Reaktionen

Ein wesentlicher Vorteil von E-Mail-Marketing ist die Möglichkeit, die Reaktion der Empfänger zu messen und sogar darauf zu reagieren. So erlauben E-Mail-Marketing-Werkzeuge die Analyse,

  • welche Empfänger-Adressen nicht existieren (Bounces),
  • welche Empfänger die E-Mail geöffnet haben (Opens),
  • welche Empfänger sich abgemeldet haben (Unsubscribe)
  • und sogar auf welche Inhalte innerhalb der E-Mail geklickt wurde (Clicks).

Auf Basis dieser Daten lassen sich idealerweise Folgemaßnahmen ableiten. So ist es zum Beispiel sinnvoll, allen Personen die auf einen Link zu einer Veranstaltung geklickt haben, die Details zur Veranstaltung per Post zu senden oder Personen die einen Link zu einem Produkt angeklickt haben direkt anzurufen. Solche Folgemaßnahmen lassen sich am besten planen und bearbeiten, wenn die E-Mail-Marketing-Lösung mit einem CRM System wie zum Beispiel Sage CRM verbunden ist.

MailChimp Tracking

Mit der richtigen Lösung lassen sich die Klicks von Empfängern in den Newsletter genau analysieren. Quelle: Sage.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass E-Mail-Marketing ein einfaches, schnelles und günstiges Werkzeug zur Kommunikation mit Interessenten und Kunden ist. Richtig eingesetzt hilft es dabei, Interessenten gezielt zu bearbeiten und so die Umsatzchancen zu erhöhen sowie bestehende Kunden gut zu informieren und damit zu binden!

 

Von Ralf Preusser

Ralf Preusser ist Senior Product Marketing Manager bei Sage. Seit über 20 Jahren ist er im Umfeld kaufmännischer Software für kleine und mittlere Unternehmen für Sage tätig.

 

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