Digitale Trends

Ein Feuerwerk an disruptiven Ideen – das war der 2. Tag der Sage Summit Tour in Berlin

Sage SummitTag 2 beim Sage Summit in Berlin, zu dem nun neben den Sage Partnern auch Kunden und Interessenten eingeladen waren, begann furios: Die Beat Boxer Meister aus Deutschland und China heizten dem morgendlichen Publikum kräftig mit ihren Beats ein und begrüßten Sage EVP Rainer Downar mit einem Sage Rapp auf der Bühne. Dieser stellte den Kunden die Vision des britischen Softwarehauses und die wichtigsten Neuerungen bei Sage in Sachen Cloud Portfolio und Customer for Life Strategie vor, bevor er an den Zukunftsmanager und Digitalisierungsexperten Dr. Pero Mićić zu dessen Vortrag „Wovon leben Sie morgen?“ übergab.

2067 – Und wann ist Ihr Hundert Jahr?

Mit dieser Zahl begann Dr. Mićić seinen Vortrag – die nichts mehr oder weniger darstellte als sein hundertstes Geburtsjahr – und die Teilnehmer anregte, über ihr Hundert Jahr nachzudenken. Dr. Mićić beeindruckte das Publikum mit seinen Analysen über die Zukunftsfähigkeit des Menschen und dessen Schwierigkeiten, Zukunftsvisionen konsequent zu verfolgen: Der Mensch lebt im Hier und Jetzt, er weiß zwar was für seine Zukunft wichtig wäre (gesund essen, nicht rauchen, weniger Autofahren etc.), kann den Versuchen des Moments jedoch häufig nicht widerstehen. Ein interessantes Paradoxon, auf das auch Unternehmerinnen und Unternehmer einen Blick werfen sollten, wenn sie die Zukunft ihres Unternehmens planen.

Der Amazon des Stahlhandels

Einer, der dies schon getan hat und damit begonnen hat, sein Unternehmen in das digitale Zeitalter zu führen ist Gisbert Rühl, CEO des Stahlhandelsunternehmens Klöckner & Co. Er führte mit Andreas Zipser von Sage ein spannendes Gespräch über die Disruption des Stahlhandels. Nichts Geringeres als zum „Amazon des Stahlhandels“ zu werden, sei das Ziel, dem sich Klöckner verschrieben hat. Denn neue digitale Plattformen schaffen große Vorteile für alle Beteiligten und werden dem etablierten Stahlhandel mit einer neuen digitalen Lieferkettenorganisation große Konkurrenz machen. „Wer nicht in der Lage ist, sein Unternehmen digital auf einer Plattform zu vernetzen, bleibt zukünftig außen vor“, gab der CEO den anwesenden Unternehmen einen wichtigen Rat. Und nur durch konsequente Digitalisierung könne auch sein Unternehmen weniger angreifbar gemacht werden. Dazu bedürfe es aber auch einer konsequenten digitalen Weiterbildung seiner Mitarbeiterschaft: Deshalb gäbe es bei Klöckner & Co auch für alle Mitarbeiter die Möglichkeit sich während der Arbeitszeit  unbegrenzt zu digitalen Themen weiterzubilden, erläuterte Gisbert Rühl vor dem beeindruckten Publikum.

The Year of the Business Builder

Stephen KellyNach dem Oliver Henrich die neuen Produktinnovationen von Sage auch Sage Kunden und Interessenten vorgestellt hatte und die neuen Sage Cloud Produkte (Sage One, Sage Live, Sage X3 Cloud) präsentierte, kam schließlich Sage CEO Stephen Kelly mit seinem Vortrag zum „year of the business builder“ auf die Bühne. Stephen stellte in seiner Keynote erneut die Sage Strategie vor, Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und sie mit einfach zu nutzenden Technologien effizienter zu machen. Der Sage CEO weiß genau, wovon er spricht und was Gründer und Unternehmer bewegt, hat er doch bereits seit seiner Kindheit die Arbeit seines Vaters in einem Ladengeschäft in seinem kleinen englischen Heimatdorf miterleben und begleiten dürfen.

Nach dem Mittagessen hatten die Teilnehmer ausführlich Zeit zum Netzwerken und dem Sammeln von Informationen zu den neuen Partner-Lösungen. Zudem gab es eine Vielzahl an Workshops und weiteren Vorträgen, zu Produkt- und Fachthemen in den Bereichen Buchhaltung, Unternehmensführung und Personalwirtschaft.

Vom 1×1 der digitalen Kulturfähigkeit

Den Abschluss des Sage Summit machte dann Christoph Keese, Manager beim Medienunternehmen Axel Springer und Bestsellerautor mit seinem Vortrag „Digitale Disruption – Warum jede Branche von der Digitalisierung erfasst wird und warum Firmen untergehen, die nicht darauf vorbereitet sind“. Keese war vor einigen Jahren ins Silicon Valley gezogen und hatte sich angeschaut, warum die großen Innovationen und digitalen Plattformen wie Google, Amazon oder Facebook  dort und nicht etwa in Europa entstanden waren. Seine Analyse, die er inzwischen auch in zwei Bestseller-Bücher gegossen hat, stellt konsequent dar, dass eine Vielzahl von Faktoren zum Aufstieg der Digitalen Branche im Silicon Valley und eben nicht bei uns geführt hat: dazu zählt die Verfügbarkeit von Wagniskapital genauso, wie eine Kultur die in Vernetzung und horizontalen Plattformen denkt. Zudem war auch für Ihn das Thema Weiterbildung entscheidend bei der Frage, wie deutsche Unternehmen angesichts der zunehmenden Digitalisierung fit für die Zukunft bleiben können: „Es gibt 4 Kulturfähigkeiten“, so der Journalist, „die jeder junge Mensch der aus der Schule kommt, beherrschen muss: Lesen, Schreiben, Rechnen und Programmieren“.

Herzenssache

10.000 EuroZum Abschluss des zweiten Tages kamen noch einmal Rainer Downar und Stephen Kelly auf die Bühne und vergaben im Rahmen der Sage Foundation einen Preis im Gesamtwert von 10.000 € an drei Hilfsorganisationen. Aufgabe der Sage Foundation ist es, einen Beitrag zum Wohle der Gesellschaften zu leisten, in denen Sage aktiv ist. Daher erhält auch jeder Sage Mitarbeiter die Möglichkeit, sich an 5 Arbeitstagen für einen karitativen Zweck zu engagieren. Denn als Teil der Gesellschaft“, so Sage CEO Stephen Kelly, „müsse sich auch eine Firma aktiv einbringen. Und dies wolle Sage tun.

Mit diesem emotionalen Abschluss endete der Sage Summit 2017 in Berlin und wir freuen uns schon auf den nächsten Summit in 2018.

Sie haben den Summit verpasst? Die nächste Gelegenheit, digitale Strategien und Lösungen kennen zulernen, haben Sie auf der CeBit ab 20. März 2017 auf der Salesforce Worldtour in Halle 9 und am Messestand in Halle 5 Stand C16.


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